Unsere Services und Leistungen

Allgemein

Die Pfoten Tierklinik führt eine hausinterne Aphotheke.

Nicht lagernde Medikamente bestellen wir gerne auf Anfrage.

Notfallmedizin beim Tier

Anbei führen wir einige mögliche medizinische Notfälle in der Veterinärmedizin auf

Trauma, wie zum Beispiel:

  • Bisswunden
  • Knochenbrüche
  • Aufgetriebenes Abdomen
  • Autounfälle
  • Starke Blutungen
  • Augenverletzungen
  • Hitzeschock / Erfrierungen
  • Atemnot

Fremdkörper wie zum Beispiel:

  • eine große Menge an Knochen, Geldstücke, Fäden, Gummiteile, Nadel mit Faden, Schliafhansl, Alufolie...
  • große Mengen an Futter, Abfälle oder andere Objekte

Wie erkenne ich, dass es sich um einen möglichen Notfall handelt und mein Tier umgehend tierärztliche Versorgung benötigt?
Anbei ein paar wichtige Anhaltspunkte, die für Sie hilfreich sein können:

  • Ihr Tier ist orientierungslos, rennt gegen Gegenstände
  • Allergische Reaktionen die mit Schwellungen, starkenJuckreiz und oder Ausschlägen einhergehen
  • Starkes, häufiges Husten, Niesen und Atemnot
  • Krampfanfälle
  • Kein Harn- oder Kotabsatz
  • Häufiges Würgen und Brechen
  • Anzeichen von Schmerzen wie jaulen, wimmern, zittern, sich verkriechen, Apathie
  • Erbrechen von Blut, oder Absatz von blutigem Harn oder Kot
  • Starke Blutung nach Verletzung 
  • Schwäche, Umfallen, kann nicht mehr gehen
  • Ein bekanntlich diabetisches Tier, dass kein Futter zu sich nimmt
  • Tiere in der Geburt die 3-4 Stunden nach dem Ersten Welpen keinen weiteren auf die Welt gebracht haben

Zeigt Ihr Tier dieser Symptome handelt es sich um einen Notfall, der behandelt werden muss!

Wir sind für Notfälle auch außerhalb unserer Ordinationszeiten für Sie erreichbar.

Notrufnummer: 01 2352323 

unsere Telefonanlage leitet Ihren aufgesprochenen Notruf an den diensthabenden Tierarzt weiter, der sich dann mit Ihnen in Verbindung setzt.
 

IST:

die einzigartige Wellness- und Gesundenuntersuchung

WIE OFT:

je nach Ihrem Verlangen

WAS WIRD GEMACHT:

Diese Beschreibung finden Sie bei Vorsorge und Schutz noch detaillierter.

Ein bis zwei mal im Jahr bieten wir Ihnen für ihr Tier eine detaillierte klinische Untersuchung im Rahmen der Impfungen an. Bei dieser Gelegenheit wird dem Alter entsprechend auch eine Blutuntersuchung angeboten.

Das Ergebnis der Blutuntersuchung liefert in vielen Fällen eine Grundlage für weitere bildgebende Untersuchungen oder entsprechend auf Ihr Tier abgestimmten „Vorsorge“- Behandlungen.

Weiters ist es bei manchen Patienten erforderlich eine Kombination aus verschiedenen Behandlungen mit einem stationären Aufenthalt zu kombinieren.

zum Beispiel:

  • eine Zahnsanierung einer Langhaarkatze mit einer entsprechenden Fellpflege.
  • eine Kastration und eine Entfernung einer zweiten Wimpernreihe, die bei manchen Hunden vorkommt.
  • Eine Ultraschall Untersuchung mit einer Blut- und Harn Abnahme bei einem Harnwegsproblem. Bei dieser Untersuchung ist eine volle Blase erforderlich, was bei einer Katze immer eine Herausforderung darstellt.

Somit können wir ganz indidviduell auf Ihre Wünsche und die Bedürfnisse Ihres Tieres eingehen und Ihren Liebling schonend behandeln.

 

Unsere Station

Wir verfügen über eine klinikinterne Station mit best gereinigt und desinfizierten großzügigen Boxen.

Ein stationäre Behandlung wird bei uns sorgfältig auf den Patienten zugeschnitten und abgewogen, um einen möglichst stresslosen und sinnvollen Aufenthalt anbieten zu können.

Unsere Boxen verfügen ebenso über eine Versorgung mit Wärme und Sauerstoff.

Auf den jeweiligen Fall zugeschnitten ist es uns ebenso möglich den Patienten mit entsprechenden CRI Infusionen zu versorgen.

Zahnsanierung

Die Mundhöhle bei Katzen und Hunden ist ein oft unterschätzter Entzündungsherd und somit Quelle für zahlreiche Krankheiten, die im schlimmsten Fall auch das Herz und die Nieren betreffen können.

Auch die Zahnsteinentfernung und -pflege ist wie beim Menschen in regelmäßigen Abständen durchzuführen, um Probleme auf langfristige Sicht zu vermeiden.

Ab einem alter von ca 3 Jahren treten meist die ersten Zahnprobleme auf. Durch genetische Vorbelastung können sich diese auch schon im Babyalter zeigen.

Das Futter spielt ebenso eine große Rolle bei der Zahnhygene Ihres Tieres. Das Fressen von Trockenfutter hilft das Zahnfleisch zu massieren und reibt die Zähne leicht ab. Daher ist die Bedeutung von der Balance zw. Trocken und Nassfutter nicht zu vernachlässigen. Heute gibt es ein breites Angebot an Tierfutter  auf dem Markt, welches zur Zahngesundheit beiträgt.

Besonders hervorzuheben sind Kalzium Chelat-Bildner. Wir beraten sie gerne!

Gebissfehlstellungen beim Hund können ebenso viele Probleme verursachen, z.B. kann sich ein Eckzahn in den Oberkiefer bohren. Das Resultat sind Schmerzen, das Tier kann nicht richtig beißen und die Futteraufnahme ist erschwert.

Diese Fehlstellungen können vorallem im jungen Alter bis 6 Monate und bei rechtzeitiger Diagnose einfach mittels einer Zahnregulierung behoben werden. Daher ist es notwendig auch schon beim jungen Tier genau auf die Zähne und das Wachstum des Gebisses zu achten.

Chirurgie

Unser Anliegen ist es mit viel Gefühl an der richtigen Stelle mit den richtigen Maßnahmen den Heilungsprozess des Patienten zu unterstützen und zu fördern.

In einem Gespräch werden Sie vor der Operation über alle Schritte so weit wie möglich informiert und vertraut gemacht.

Mit einer genauen Voruntersuchung ( Blutuntersuchung etc.) zur Narkose und mit einer entsprechenden Vorbereitung des Patienten sind schon die ersten Schritte für eine erfolgreiche Chirurgie gegeben.

Zur Vorbereitung gehört unter anderem auch das Operationsfeld und den Patienten so keimfrei als möglich zu machen. Dies umfasst rasieren, waschen und die (wie auch in der Humanmedizin) übliche Desinfizierung der zu operierenden Region. Auch Sie können mit einem gepflegten und sauberen Haarkleid Ihres Lieblings uns die Arbeit schon im Vorfeld erleichtern.

WICHTIG :

Die Patienten sollten 12 Stunden vor dem Operationstermin kein Futter mehr aufnehmen. Zwei Stunden vor dem OP Termin bitte das Wasser wegräumen. Ebenso sollte dem Tier noch kurz vor der Operation die Möglichkeit zu Harn- und Kotabsatz gegeben werden.       

Unsere besondere Stärke ist es die gesamte Behandlung so schonend und rasch wie möglich zu gestalten. Mit ausgefeilten Operationsmethoden, modernsten Narkosen und apparativen Überwachungsmethoden ermöglichen wir alles um Ihren Liebling sicher durch die Operation zu bringen. Prä- und Postoperativ werden unsere Patienten mit einer auf die Operation abgestimmten Schmerztherapie versorgt.

Operationen die bei uns durchgeführt werden:

  • Weichteil OP
    • Eingriffe  in Bauch- u. Brustraum
    • Tumorchirurgie
    • Kastration und Sterilisation
    • Kaiserschnitt
  • Knochen OP
    • Traumatologie
    • Knochenchirurgie
    • Orthopädische Operationen
  • Endoskopische OP
    • Minimal invasiv
    • Entfernung von Fremdkörper
  • Zahnoperationen/ Extraktionen
  • Hals-Nasen-Ohren
    • Brachyocephalensyndrom

Eine umfangreiche chirurgische Ausstattung und langjährige Erfahrung macht es uns möglich Ihnen eine sehr rasche operative Versorgung und Behandlung bei einem Unfall anbieten zu können .

Bitte kontaktieren Sie uns unter der Notrufnummer 01 232 23 23!

Diagnostik

Blutabnahme und Labortests

Die Blutabnahme als schnelles und einfaches Verfahren gibt Aufschluss über eventuelle Gesundheitsgefährdungen des Tieres.

Die Blutprobe wird von Experten in unserem Partnerlabor ausgewertet, die Resultate in unserer Pfoten-Tierklinik überprüft.

Das detaillierte und umfassende Blutbild gibt demnach Auskunft über viele gesamte gesundheitliche Vorgänge im Körper des „Patienten“.

Die Pfoten Tierklinik bietet Ihnen eine Vielzahl an diagnostischen Möglichkeiten und Behandlungen u.a.:

  • Chirurgie
  • Notfallmedizin
  • Ultraschall
  • EKG
  • Digitales Röntgen
  • Endoskopie
  • Blutdruckmessung
  • Blutransfusion
  • Onkologie
  • Chemotherapie
  • Gewebsuntersuchung
  • Kardiologie / Herzstation
  • Blutbild / Labortests
  • Kotuntersuchung
  • Augenuntersuchung
  • Ohrenuntersuchung / Videootoskopie
  • Zahnsanierung / Röntgen / Zahnregulierung
  • Diätätische Behandlung / Beratung
  • Physiotherapie
  • Chiropraktik
  • Akkupunktur

Röntgenuntersuchung

Ob Knochenverletzungen (Frakturen) oder Organdysfunktion - oft ist der Grund für schmerzhafte Tierleiden von außen nicht unmittelbar zu erkennen.

Im Besitz der neuesten Technologie auf dem Gebiet der Röntgenologie – dem digitalen Röntgen und  einer Durchleuchtung mittels C-Bogen - stellt es für uns eine Leichtigkeit dar, einen präzisen Einblick in die Materie zu erhalten.

Das schnelle Verfahren liefert gestochen scharfe Bilder, wobei die ergonomisch geformte, offene Vorrichtung dem Tier zur gleichen Zeit die Angst nimmt, die oft aufgrund unbekannter und beklemmender Apparaturen aufkommt.

An unserer Klinik haben wir auch die Möglichkeit Ihr Tier endoskopisch zu untersuchen.
Mit einem Videogastroskop haben wir die Möglichkeit auch für Sie die Untersuchung und deren Ergebnisse aufzuzeichnen.

Die Endoskopie ist eine wenig invasive Untersuchungsmethode, die es ermöglicht in das Körperinnere zu sehen ua.:

Rhinoskopie, Bronchioskopie, Gastgroskopie, Koloskopie

Vorteile sind:

  • Schonend für das Tier
  • Einblick in das Körperinnere
  • Direkte Beurteilung des Gewebes
  • Biopsie möglich
  • Therapie möglich, z.B.: entfernen eines Fremdkörpers

Was kann untersucht werden:

  • Ohr: Bei besonders schwerwiegenden Fällen oder sehr tiefsitzenden Fremdkörpern ist das Endoskop eine praktische Alternative zur herkömmlichen Untersuchungsart.
  • Magen-Darm-Trakt (Gastro-Duodendoskopie): Die Endoskopie ermöglicht es einen Blick auf das Innere des Magen-Darm-Trakts zu werfen und die Schleimhaut direkt zu beurteilen. Sie trägt gemeinsam mit Röntgen und Ultraschall zu einem umfassenden Bild bei.
  • Obere Atemwege (Rhinoskopie, Bronchoskopie): Es können Nase, Kehlkopf, Trachea und die großen Lungenbronchen  untersucht werden. Die funktionelle  Beurteilung der Atemwege mittels dem Endoskop ist von besonderer Aussagekraft und mit Ultraschall oder Röntgen eben nicht darstellbar.
  • Blasenspiegelung( Zystoskopie): Eine Krankheit kann man nur erfolgreich behandeln, wenn man die Ursache kennt! Die Endoskopie bietet eine weitere Chance mögliche Krankheitsursachen zu finden.

Ob eine endoskopische Untersuchung auch für Ihr Tier von Vorteil ist, klären wir gerne in einem persönlichen Gespräch.

Die Onkologie beschäftigt sich mit der Behandlung vonTumorerkrankungen.

Als Tumor wird in der Medizin jegliche Art von Umfangsvermehrung bezeichnet, also auch Anschwellungen aufgrund von Entzündungen, Abszessen, Hämatomen usw.  Im allgemeinen Sprachgebrauch  versteht man unter Tumor aber eine Gewebezubildung, die auch Neoplasie genannt wird. Diese  entsteht, wenn Zellen eines Gewebes (z.B. Haut, Milchdrüse,..) anfangen unkontrolliert zu wachsen. Wieso Zellen damit beginnen  ist ein komplexes Geschehen, bei dem viele verschiedene Faktoren mitbeteiligt sind (genetische Aspekte, Alterungsprozesse, Kontakt mit bestimmten Substanzen, hormoneller Status, UV-Licht, Viren,…).

Wie erkenne ich ob mein Tier einen Tumor/Neoplasie hat?

Neoplasien können in jedem Gewebe und Organ auftreten.  Veränderungen an der Haut können bereits beim Streicheln erkannt werden, meistens fühlt man weiche bis harte Knoten in oder unter der Haut.  Auch die Milchleiste, also der Bereich der Zitzen, sollte regelmäßig kontrolliert werden.

Tipp: Nutzen Sie die Schmusestunde um Ihr Tier sorgfältig abzutasten und so mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen.

Bösartige Tumore wachsen und metastieren zum Teil sehr schnell –je früher man eine Diagnose stellen und eine entsprechende Therapie einleiten kann, desto günstiger stehen die Chancen. Zögern Sie deshalb bitte nicht und vereinbaren Sie einen Termin, wenn Ihnen Veränderungen am Ihrem Tier auffallen.

Neoplasien der inneren Organe hingegen sind schwieriger zu erkennen. Je nachdem welches Organ betroffen ist, variieren die Symptome zum Teil erheblich und können auch durch andere Erkrankungen verursacht werden. In diesen Fällen kann nur durch weiterführende Untersuchungen (z.B. Ultraschall, Endoskopie, Blutuntersuchung) das Geschehen weiter abgeklärt werden.

Bei meinen Tier wurde ein Tumor/Neoplasie festgestellt – was nun?

Zu erfahren, dass das eigene Tier einen Tumor hat, ist für die meisten Menschen ein großer Schock.  Wir verstehen, wie verwirrend, stressvoll und überwältigend es ist, mit dieser Diagnose konfrontiert zu werden.

Neoplasien werden in zwei große Gruppen unterteil: gutartige (benign) und bösartige (malign).

Gutartige Neoplasien zeigen nur ein begrenztes Wachstum und neigen nicht zur Metastasierung (Metastasierung bedeutet die Streuung und Ansiedlung des Tumors in andere Organe), können aber zum Teil durch ihre Lage und Größe Probleme verursachen. Bösartige Neoplasien werden in der Humanmedizin auch als Krebs bezeichnet. Sie wachsen invasiv, zerstören das umliegende Gewebe und neigen zu Metastasierung (z.B. in die Lunge). Daneben gibt es auch noch Mischformen.

Um eine gesicherte Aussage treffen zu können, ob und um welche Art von Neoplasie es sich handelt, ist es notwendig eine Biopsie zu nehmen.  Dazu gibt es verschieden Möglichkeiten, unser Ärzteteam berät Sie gerne, welche im jeweiligen Fall die sinnvollste Methode ist.

Warum ist es wichtig eine Biopsie zu nehmen?

Nur durch Tasten kann man nicht erkennen um welchen Tumor es sich handelt. Die Therapie, Prognose und die Entscheidung, ob weitere Untersuchungen (z.B. Lungenröntgen) notwendig sind, hängt aber stark von der Art des Tumors ab.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

  • Chirurgie - Ziel der Chirurgie ist es, so viel wie möglich vom Tumor zu entfernen, im Idealfall den gesamten Tumor. Es ist auch möglich eine chirurgische Entfernung vor oder nach einer Chemotherapie oder Bestrahlung durchzuführen.
  • Chemotherapie - Bei der Chemotherapie werden Medikamente verwendet, die die Tumorzellen schädigen und deren Wachstum hemmen. In den meisten Fällen wird eine Kombination verschiedener solcher Medikamente verwendet. Im Vergleich zur Humanmedizin sind die Nebenwirkungen bei Hunden und Katzen geringer.
  • Bestrahlung - Bei der Bestrahlung werden energiereiche Strahlen verwendet, um die Tumorzellen zu zerstören Die Tumorzellen werden so an der Vermehrung gehindert, während die Schäden an normalen Zellen möglichst gering gehalten werden.
  • Immuntherapie - Nutzt das Immunsystem des Patienten, um die Tumorzellen zu bekämpfen und kann unterstützend zu den anderen Therapieoptionen angewendet werden.

Ernährung

Einige der wichtigsten Diätfuttermittel haben wir lagernd.
Jedoch gibt es auch sehr spezielle Futtermittel, welche wir gerne auf Anfrage bestellen.
Bitte bedenken Sie, dass die Lieferzeit mehrere Tage sein kann!

Rufen Sie uns für eine Bestellung zu den Öffnungszeiten an oder schicken Sie ein email an office(at)pfotentierklinik.at

Unsere Ärzte beraten Sie gerne!

Interne Medizin

Ein oder mehrere dieser Symptome sind ein Hinweis auf eine Erkrankung des Auges:

  • Gerötete Bindehaut bzw. gerötete innere Augenlider
  • Ein gelblicher Ausfluss zeigt sich im inneren Augenwinkel
  • Der Augapfel erscheint wolkig
  • Die Augenoberfläche ist trüb
  • Das dritte Augenlid (Nickhaut) ist vorgefallen
  • Das Auge tränt übermäßig
  • Das Fell unter dem Auge ist aufgrund der Tränenflüssigkeit verfärbt

Um Hornhautdefekte auszuschließen wird eine fluoreszierende Flüssigkeit in das erkrankte Auge getropft,

Defekte an der Hornhaut färben sich dabei an und fluoreszieren im UV Licht.

Mit Hilfe des Schirmer Tränentest Streifens kann man eine übermäßige oder eine verminderte Tränenproduktion feststellen.

Mit dem Ophthalmoskop kann der Augenhintergrund, die Kammern und die Linse untersucht werden.

Der Augeninnendruck kann gemessen werden.

  • Konjunktivitis, „Bindehautentzündung“: Die Ursachen sind vielfältig. Es können bakterielle Infektionen, Allergien, Pilzinfektionen oder virale Infektionen die  Ursache sein. Chronische Konjunktividen bei der Katze sind häufig mit Herpesviren assoziiert.
  • Hornhautgeschwüre: Ein Ulcus an der Hornhaut kommt durch Verletzungen nach Kämpfen, durch Fremdkörper oder auch durch besonders schwerwiegende bakterielle oder virale Infektionen zustande.
  • Tränende Augen und Fellverfärbungen: Die Ursache ist häufig angeboren, also ein genetischer Defekt der den Tränenabfluss behindert (z.B.: ein zu enger Tränen-Nasenkanal) oder zu einer vermehrten Tränenproduktion führt (z.B.: durch ein Entropim , ein eingerolltes Augenlid, das einen ständigen  Reiz an dem Auge setzt)
  • Katarakt: Ist gekennzeichnet durch eine Verschattung/ Trübung der Linse. Kommt besonders bei älteren Tieren und bei Diabetikern vor.
  • Glaukom: Von einem Glaukom spricht man wenn der Augeninnendruck zu hoch ist, oder der Flüssigkeitsabfluss von dem Auge gestört ist.

  1. Mit einem in beispielsweise Augentrosttess getränktem  Wattepad können zunächst Verschmutzungen und Sekrete aus dem Augenwinkel entfernt werden.
  2. Die Katze/ der Hund wird am besten mit der Hilfe einer zweiten Person gehalten.
  3. Ober und Unterlid werden vorsichtig zurück (auseinander) gezogen.
  4. Die Salbe wir parallel zum unteren Augenlid gehalten und auf dem Rand des unteren Augenlides ca. 1cm Creme aufgetragen.
  5. Danach können Ober und Unterlid gegeneinander massiert werden um die Salbe zu versteilen
  6. Bei besonders ängstlichen und unkooperativen  Tieren kann auch etwas Salbe auf den Zeigefinger aufgetragen werden (bitte Handschuhe tragen) und danach mit dem Finger auf das Unterlid aufgetragen werden.

Bluthochdruck ist, beim Menschen wie bei den Tieren,  ein Kennzeichen für viele Erkrankungen des Kreislaufes und damit ein ernstzunehmender Umstand  mit vielen Ursachen. Eine rasche und genaue Abklärung und Behandlung ist unumgänglich.

Oft ist der Bluthochdruck aber für den Besitzer nicht erkenntlich.
Manche Anzeichen wie keine Lust am Fressen und Apathie (generelle Lustlosigkeit, Trägheit, Desinteresse an dem Umfeld) sowie plötzliches Erblinden können eine Indikator für diese Erkrankung sein. ( 1/3 der Katzen über 11 Jahren haben einen zu hohen Blutdruck)
Ebenso ist bei älteren Tieren eine Gesundenuntersuchung sehr sinnvoll, da der Bluthochdruck oft nur die Folge von versteckten Grunderkrankungen ist.  Eine frühzeitige Erkennung hilft Ihrem Tier seine Lebensqualität zu verbessern und in Folge auch die Lebensdauer zu verlängern.

Ein Beispiel: Die ältere Katze neigt sehr zu Herzmuskelerkrankungen und Nierenerkrankungen, bei welchen der Bluthochdruck eine große Rolle spielt.
Für die Diagnostik dieser Erkrankung  und die Therapiekontrolle der entsprechenden blutdrucksenkenden Medikamente lässt sich die Blutdruckmessung sehr gut verwenden.

Die Untersuchung: Für die Messung benötigen wir Zeit und Ruhe, damit das Tier in einer entspannten Situation untersucht werden kann. Dazu verfügen wir über einen eigenen  Raum, in dem wir die Blutdruckmessung vornehmen können.

Im Rahmen des Paketes “Herzuntersuchung“ wird die Blutdruckmessung neben dem Thoraxröntgen,  dem EKG und der Herzultraschalluntersuchung angeboten. 

Eine Kombination dieser 4 Untersuchungsmethoden erlaubt noch viel genauere und präzisere Diagnosen zu stellen und Ihrem Tier eine gute und gezielte Therapie zu verabreichen.

Hautprobleme bzw anhaltende Hauterkarnkungen beim Tier können viele Ursachen haben:

  • Parasitenbefall
  • Infektionen zb durch Bakterien, Pilze und andere Infektionserkrankungen
  • Allergien ausgelöst durch Flohbiss, Futtermittel, Futtermittelmilbenallergie KontaktallergienPollenallergie, Hausstauballergie , uvm.
  • Hormonelle Erkrankungen uvm.

Nicht nur wir Menschen leiden an Allergien. Diese können auch Tiere entwickeln oder von Geburt an mitbringen.

Das körpereigene Immunsystem ist nicht in der Lage zwischen für den Körper schädlichen oder nicht schädlichen Stoffen zu unterscheiden und reagiert daher.

( z.B. Pollen werden vom Immunsystem genauso „angegriffen“ wie ein Erkältungsvirus)

Bei Katzen und Hunden zeig sich dies durch verschiedenste Symptome wie Kratzen, Lecken, gerötet Hautstellen, entzündete Ohren und Nasenschleimhäute, Husten, Niesen uvm.

Allergien durch Futtermittel zeigen sich oft auch zusätzlich in Verdauungsstörungen.

Atopische Dermatitis ist eine chronische Hauterkrankung mit Juckreiz. Allergien sind bei dieser Hauterkrankung wegbereitend.

Es ist eine genaue Untersuchung notwendig, um die Grunderkrankung zu diagnostizieren. Danach kann nur eine konsequente Therapie (u.a. Immuntherapie ) im Zusammenspiel mit dem Besitzer das Tier von dem Juckreiz befreien. Damit werden Sie Ihren Liebling langfristig von dem lästigen Juckreiz und Krankheitsbildern befreien können.

Es besteht auch die Möglichkeit mit Hilfe eines Allergietests Ihr Tier genauer auszutesten.

Via einer Blutprobe kann man Pollen, Milben oder Schimmelsporten erkennen.

WICHTIG : 

Je rascher eine Allergie erkannt wird , desto eher können die Symptome effizient und langanhaltender behandelt werden und ein „aufblühen“ der Allergie vermieden werden.

Für eine Beratung und Infos vereinbaren Sie bitte einen Termin mit Ihrem Tier bei uns !

Das Elektrokardiogramm (EKG) ist eine Art der Herzuntersuchung.
Ein Messgerät zeichnet die das Herz steuernden elektrischen Signale auf.
Mit Hilfe dieser Aufzeichnungen lassen sich Erkrankungen der elektrischen Herzaktivität erkennen. Diese Untersuchung ist unter anderem bei Verdacht auf Herzrythmusstörungen angezeigt.

Mit dem EKG lassen sich vielfältige Aussagen zu Eigenschaften und Gesundheit des Herzen treffen. In Kombination mit Herzultraschall, Röntgen und Blutdruckmessung ist eine umfassende Untersuchung des Herzes gewährleistet.

Wie wird ein EKG beim Tier aufgezeichnet?

Für die Aufzeichnung liegen Hund und Katze in rechter Seitenlage auf einer nicht leitenden Unterlage. Eine ruhige Umgebung und Zeit sind Grundvoraussetzungen um keine Störungen durch die Bewegung der Körpermuskulatur zu verursachen. Dem Tier werden vier Elektroden angelegt die mit Hilfe eines Geles einen möglichst geringen elektrischen Wiederstand zur Haut haben sollten. Die Aufzeichnung selber dauert ungefähr zehn Minuten.
Eine genauer Befund wird  erstellt und geschrieben. In der Regel ist die Untersuchung bei den meisten Tier ohne Sedierung möglich.

Gerne beraten wir Sie zu dieser Untersuchung!

Diese Untersuchung ermöglicht eine Darstellung und Vermessung des Herzes in Bewegung.
Ein Röntgen stellt eine Momentaufnahme dar. Man kann damit die Größe des Herzes abhängig von der  Erschlaffungsphase oder der Kontraktionsphase bestimmen.

Damit ist es eine der besten Untersuchungsmaßnahmen die ergänzend zur Röntgenuntersuchung am Herz verwendet werden können.

Damit ist die Herzultraschalluntersuchung eine der wichtigsten Methoden um eine exakte Diagnose der Wandstärke und der Kammerverhältnisse sowie die Bewegung und die Dichtheit der Herzklappen zu bekommen .

Die Herzuntersuchung

Die Pfoten Tierklinik ist u.a. spezialisiert auf Herz - und Lungenerkrankungen von Hund und Katze.
Unsere Tierärzte sind darauf ausgebildet sich um erworbene und angeborene Herzerkrankungen zu bemühen und um den Bedürfnissen Ihres Haustieres gerecht zu werden. 
Wir  verfügen über langjährige Erfahrung sowie entsprechende Fortbildungen für die Herzultraschalluntersuchung, EKG, Röntgen und Blutdruckmessung.
In unserer Herzstation stehen die entsprechenden medizinischen Geräte  zur Verfügung um eben diese Untersuchungen anbieten zu können.

Was für Untersuchungen sind sinnvoll und notwendig?

Bei den verschiedensten Herzerkrankungen ist das Zusammenspiel mehrerer Untersuchungen von großer Bedeutung.
Im Vordergrund steht die klinische  Untersuchung und der Vorbericht.
Meist fallen dem Besitzer Veränderungen im Verhalten sowie der Belastungsfähigkeit der Tiere auf. Auch wird oft ein sogenannter Herzhusten beobachtet. Schon beim Abhören lassen sich an Hand der Beurteilung der Herztöne und der Geräusche um das Herz eine Verdachtsdiagnose erheben.

Um eine sichere Diagnose sowie einen Grad der Erkrankung feststellen zu können ist es wichtig weitere Untersuchungen in Anspruch zu nehmen:

  1. Die Röntgendiagnostik ist eine sinnvolle Untersuchungsmethode um Größe und Form des Herzens, die umliegenden Strukturen sowie die Lunge zu beurteilen. Außerdem lässt sich bei dieser Gelegenheit  eine bedeutende  Aussage über die Lunge machen.
    Da Herz und Lunge als Funktionseinheit gesehen werden, läßt sich auch über die Lunge ein Rückschluss aufs Herz machen.
    Der Nachteil: Es ist ein unbewegtes Bild. Es ist nicht erkennbar ob das Herz in der Arbeitsphase oder der Erschlaffungsphase ist.
  2. Die Ultraschalluntersuchung ist heute aus der veterinärmedizinischen Praxis nicht mehr wegzudenken. Mit dieser Untersuchung ist es möglich die Bewegungen genau zu studieren und die Herzmaße zu erfassen. Als weiteres Beispiel lassen sich die einzelnen Herzklappen auf Dichtheit und Funktion überprüfen.
  3. Die EKG Untersuchung gibt uns Informationen über die Erregungsleitung des Herzes. Diese elektrischen Impulse steuern die Bewegungen des Herzens.
  4. Die Blutdruckmessung ist letztendlich und ergänzend eine Information über die Kreislaufsituation, die heute in der Veterinärmedizin immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Herzprofil:
In unserer Tierklinik wird auch das Erstellen eines Herzprofils aus einer Kombinationation der Untersuchungen Ultraschall- Röntgen- EKG und Blutdruckmessung angeboten und von uns aus den oben genannten Gründen als sehr sinnvoll erachtet.
Das Zusammenspiel aller 4 Untersuchungen in einem Ablauf mit entsprechender Befundung und Reproduzierbarkeit gibt Ihnen und uns eine klare Aussage über den Zustand Ihres Tieres.

Wie läuf diese Untersuchung ab?

In der Regel ist es möglich die Untersuchungen ohne Sedierung vorzunehmen. Wir benötigen aber genügend Zeit und Ruhe. Aus diesem Grund wird um eine Terminvereinbarung gebeten.
Für die Ultraschalluntersuchung benötigen wir einen kleinen ausrasierten Bereich hinter dem Ellbogengelenk. Diese Maßnahme verbessert die Untersuchungsergebnisse  erheblich.

Je präziser  und  je früher ein Herzproblem erkannt wird, desto besser kann eine den Prozess entsprechend verlangsamende Therapie eingeleitet werden.
Ein Wiederheerstellung einer uneingeschränkten Herzfunktion ist aber meist im fortgeschrittenen Stadium nicht mehr möglich. Daher spielt der frühe Zeitpunkt der Erkennung eine wesentliche Rolle!

Kotuntersuchung und Entwurmung

Unsichtbare Plagegeister – Warum eine Kotuntersuchung so wichtig ist!

 „Ist das Tier schon entwurmt?“ – eine Routinefrage beim Tierarzt. Manchen mag es seltsam vorkommen, warum darauf so sehr geachtet wird, schließlich haben sie im Kot ihres Tieres noch nie Würmer gesehen.

Das ist auch gut so! Denn Würmer sieht man nur wenn der Wurmbefall schon sehr hochgradig ist (zum Beispiel beim jungen Hund), oder ab und zu nach dem Entwurmen, wenn tote Würmer ausgeschieden werden.

Im Kot kann man lediglich Wurmeier finden; diese sind aber mikroskopisch klein (~ 5 hundertstel Millimeter) und müssen mit einem speziellen Verfahren angereichert werden. Der Tierbesitzer kann also nicht mit freiem Auge kontrollieren ob sein Tier Würmer hat oder nicht!

Manche Würmer können auch auf den Menschen übertragen werden. Besonders gefürchtet ist eine Ansteckung mit Fuchsbandwürmern, da diese auch lebensbedrohlich sein kann. In Österreich gibt es im Jahr immerhin 35 erkrankte Menschen die im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Bandwürmer können nicht mit jedem Entwurmungsmittel bekämpft werden. Deshalb ist es wichtig zu wissen mit welchen Darmparasiten das Tier befallen ist.  Auch kann man auf diesem Weg Einzeller finden, die nur mit speziellen Medikamenten bekämpft werden können.

Wurmeier sind der Umwelt gegenüber sehr resistent und können auch mit den Schuhen eingeschleppt werden. Unentwurmte Wohnungskatzen weisen häufig einen stärkeren Wurmbefall auf als regelmäßig entwurmte Freigänger!

Wie oft soll ich mein Tier entwurmen?

Hier spielen eine Menge Faktoren eine Rolle. Prinzipiell gilt:

Welpen: alle 2 Wochen und bis zu 6 Wiederholungen

Wohnungskatze: mind. 2x jährlich

Katzen mit Freigang: 4x jährlich

Hunde: 3-4 x jährlich

Achtung: Flöhe und Mäuse können in der Übertragung Zwischenwirte sein!

Es ist sehr empfehlenswert vor der Entwurmung die  Kotuntersuchung zu machen, um genauere Anhaltspunkte über die Wahrscheinlichkeit einer Infektion des eigenen Tieres zu finden.

Eine individuelle Anpassung der entsprechenden Prophylaxe für Ihren Liebling können wir in einem persönlichen Gespräch gerne machen.

Erste Hinweise  darauf, daß ihr Tier möglicherweise an einer Ohrenerkrankung leidet, sind:

  • Schiefhalten des Kopfes  bzw. Anlegen eines Ohren
  • Ohren- bzw. Kopfschütteln
  • Kratzen an den Ohren
  • Gerötete Ohrmuschel
  • Geröteter und verschwollener Gehörgang
  • Vermehrtes, dunkles oder sogar eitriges Ohrenschmalz
  • Unangenehmer  Geruch aus dem Ohr

Oft ist von der Erkrankung  nur das äußere Ohr (d.h. der Teil von der Ohrmuschel bis zum Trommelfell)  betroffen. Gründe für diese sogenannte Otitis externa sind z.B.

  • Ohrmilbenbefall (häufiger bei der Katze als beim Hund)
  • Entzündungen aufgrund von Hefepilzen (sog. Malassetien) und Bakterien,
  • Futtermittelunverträglichkeiten, Atopien
  • eingedrungene Fremdkörper (z.B. sog. Schliafhansl = Grannen der Mäusegerste).

Prädisponierende Faktoren für eine solche Otitis externa sind Hängeohren, Haare im Gehörgang, ein enger Gehörgang, aber auch übertriebene oder sogar falsche Ohrenpflege durch den Besitzer (z.B. mit Wattestäbchen).

Sind auch Mittel- oder Innenohr betroffen (mglw. durch das Fortschreiten einer unbehandelten Otitis externa) zeigt das Tier neben den oben genannten Symptomen meist auch Fieber, Mattigkeit, Fressunlust, sowie ein  andauerndes Schiefhalten des Kopfes.

In allen Fällen empfiehlt es sich Ihren Tierarzt aufzusuchen, der  mit einem geeigneten Instrument (Otoskop), das Ohr bis zum Trommelfell genau untersuchen kann.

Bitte 12 Stunden vor der Untersuchung keine Medikamente bzw Ohrreiniger  in den Gehörgang geben damit eine Untersuchung möglich ist. 

Falls der Verdacht auf einen Fremdkörper im Gehörgang besteht, kann in einer Kurznarkose mittels Endoskopie  der Fremdkörper genau lokalisiert und schonend entfernt werden. Sollte der Verdacht auf Erkrankungen des Mittel-  oder Innenohres bestehen, werden auch Röntgenuntersuchungen angefertigt.

Je nach erstellter Diagnose wir eine geeignete Therapie speziell  für ihr Tier zusammengestellt. Schlimmstenfalls kann bei langjährigen chronischen Otitiden aber auch eine Operation notwendig werden.

Um es nicht so weit kommen zu lassen, sollten Sie bereits bei den ersten Anzeichen einer Ohrenerkrankung ihr Tier untersuchen lassen. So ist eine gute Chance gegeben, daß die Ohrenerkrankung nicht chronisch wird und ausheilt.

An unserer Klinik bieten wir die Möglichkeit einer Ultraschalluntersuchung.

Die Sonografie ist eine nicht-invasive Untersuchung um Funktion und Struktur der inneren Organe zu beurteilen.

Vorteile:

  • Keine Narkose notwendig
  • Ausgezeichnete Ergänzung zur Röntgenuntersuchung
  • Für das Tier nicht belastend
  • Größe und Struktur der Organe kann beurteilt werden

Herzultraschall:
Diese Untersuchung ermöglicht eine Darstellung und Vermessung des Herzes in Bewegung.
Ein Röntgen stellt eine Momentaufnahme dar. Man kann damit die Größe des Herzes nicht abhängig von der Erschlaffungsphase oder der Kontraktionsphase bestimmen.

Damit ist es eine der besten Untersuchungsmaßnahmen die ergänzend zur Röntgenuntersuchung am Herz verwendet werden können.

Damit ist die Herzultraschalluntersuchung eine der wichtigsten Methoden um eine exakte Diagnose der Wandstärke und der Kammerverhältnisse sowie die Bewegung und die Dichtheit der  Herzklappen zu bekommen .

Abdomen Ultraschall:
Die Ultraschalluntersuchung ermöglicht einerseits sich einen Überblick über den Bauch zu verschaffen, andererseits aber auch zu Beurteilung der einzelnen Organe (z.B. Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Verdauungstrakt, Niere, Urogenitaltrakt).

Durch einen gefüllten Verdauungstrakt und die begleitende Gasentwickung wird das Untersuchungsergebnis stark beeinflusst. Für diese Untersuchung ist es unbedingt erforderlich dass der Hund 12 h vor der Untersuchung nüchtern ist.

Die Trächtigkeitsdiagnostik ist ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet. Schon nach ca. 3 Wochen kann festgestellt werden ob eine Trächtigkeit vorliegt. Falls der Deckzeitpunkt nicht genau bekannt sein sollte ist auch ein Alter der Welpen schätzbar.

Schilddrüsendiagnostik

Orthopädische Untersuchungen

 

! Wichtig !

Um die Untersuchung zu optimieren bitten wir Sie Ihr Tier vor der Ultraschalluntersuchung mind. 12 Stunden nicht zu füttern, da sich so Organe besser darstellen lassen.

Für eine Ultraschalluntersuchung bitten wir um eine Terminvereinbarung, Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Pflege

Vor allem bei Katzen bilden sich von Zeit zu Zeit verfilzte Fellknoten, deren Entfernung dem Tier und dem Besitzer/der Besitzerin ausreichend Geduld und Nerven abverlangen.

Wir empfehlen, die Fellpflege zeitlich mit der Zahnpflege zu kombinieren, da dem Tier auf diese Weise eine zusätzliche Narkose erspart werden kann.

Gerne vereinbaren wir für Sie einen Termin!

Therapie

Chiropraktik ist eine manuelle Behandlungsmethode, die bei vielen Gesundheitsproblemen Ihres Tieres eingesetzt werden kann. Durch die chiropraktische Behandlung wird die körpereigene Biomechanik reguliert und somit die Funktion des Nervensystems normalisiert und gestärkt.

Bei der chiropraktischen Untersuchung, die zwischen 20 und 30 Minuten dauert, wird der Bewegungsapparat Ihres Tieres in Ruhe und Bewegung untersucht Durch sanftes Betasten der Körperoberfläche werden entzündliche Veränderungen (Erwärmung, Muskelverspannungen) ertastet. Die Gelenke werden sanft in ihrem normalen Bewegungsspielraum auf Bewegungseinschränkungen (Blockaden) untersucht

Wenn ein chiropraktisch arbeitender Tierarzt eine Blockade diagnostiziert, wird er versuchen, die funktionelle Fehlstellung der Wirbel zu korrigieren und die Beweglichkeit des Zwischenwirbelgelenkes wiederherzustellen. Die Korrektur erfolgt durch eine sehr schnelle, spezifische und kurze Bewegung, die mit den Händen direkt am entsprechenden Wirbel ausgeführt wird. Durch diese gezielte manuelle Behandlung wird das betroffene Gelenk leicht über seine normale Beweglichkeit hinaus bewegt, ohne daß hierbei anatomische Grenzen überschritten werden. Die Wirbelgelenke sind sehr beweglich und mit der richtigen Technik relativ einfach und mit geringem Kraftaufwand zu manipulieren, ohne daß es dabei zu einem Überdehnen oder “Ausleiern” des Bandapparates kommt.

In Abhängigkeit von der Erkrankung und des Patienten selbst geht man davon aus, daß nach 3 Behandlungen eine Verbesserung des Krankheitszustandes sichtbar werden sollte.

Chiropraktik hat NICHTS zu tun mit:

  • dem „Einrenken“ von Gelenken
  • schmerzhaften und unspezifischen Manipulationen am Tier
  • Manipulationen über lange Hebel
  • Herausziehen und Hochreissen von Gliedmaßen

Chiropraktik am Tier wird in Österreich nur durch speziell ausgebildete Tierärzte durchgeführt, die eine Qualifikation gemäß der Richtlinien der International Veterinary Chiropractic Association (IVCA) vorweisen können.

Dr. med.vet. Gudrun Werner
Dipl. Tierärztin |  Dipl. IVCA
Tel: 0660 55 10 444
www.tieropraktik.at
tieropraktik(at)gmail.com

Goldakupunktur oder -implantation

Was ist die Goldimplantation?

Goldimplantation ist eine dauerhafte Form der Akupunktur und wird vor allem eingesetzt um chronische, schmerzhafte Gelenkserkrankungen  zu lindern. Akupunktur ist eine traditionelle chinesische Heilmethode und wir d seit über 2000 Jahren eingesetzt um Krankheiten zu heilen.

Wie wirkt eine Goldimplantation?

Hat das Tier chronische Schmerzen nimmt es eine Schonhaltung ein. Das heißt schmerzende Regionen versucht es zu entlasten, dadurch werden aber andere Teile des Bewegungsapparates dauerhaft überbelastet und es können dort ebenfalls Schmerzen und pathologische  Veränderungen auftreten.

Durch Anregung spezieller Akupunkturpunkte werden Schmerzen gemindert und das Tier gibt seine Schonhaltung auf, Folgeschäden können verhindert werden.

Welche Erkrankungen können behandelt werden?

  • Hüftgelenksdysplasie
  • Arthrosen (von der Wirbelsäule bis zu den Zehengelenken)
  • Ellbogendysplasie
  • Epilepsie
  • uvm.

In unserer Klinik haben wir uns vor allem auf die Hüftgelenksdysplasie spezialisiert, da sie die am weitesten verbreitete Erkrankung des Bewegungsapparates des Hundes darstellt und hier die Goldimplantation am besten wirkt.

Wie erfolgt die Goldimplantation?

Der erste Schritt ist eine umfassende klinische und orthopädische Untersuchung. So können schmerzhafte Problemzonen identifiziert werden und gezielt röntgenologisch beurteilt werden.

Nur so lässt sich Erkrankung des Bewegungsapparates richtig einschätzen und  eine auf den Patienten maßgeschneiderte Therapie garantieren.

Noch am selben Tag kann die Goldimplantation erfolgen. Das Gold wird in Form eines 24 karätigen Drahtes nicht größer als ein Reiskorn an die Akupunkturpunkte implantiert, der Eingriff ist minimalinvasiv.

Gold wird vom Körper nicht als fremd erkannt, die Implantate bleiben  ein Leben lang an ihrer Implantationsstelle, wandern so gut wie nie und können dauerhaft ihre Wirkung entfalten.

Worauf muss ich nach erfolgter Goldimplantation achten?

Erste Verbesserungen können bei oft schon zwei Tage bis zwei Wochen nach dem Eingriff beobachtet werden. Durch die wieder erlangte richtige Körperhaltung werden vernachlässigte Muskeln wieder aufgebaut, nach 3-4 Monaten ist die Muskelumstrukturierung meist abgeschlossen.

Durch die schnelle Schmerzlinderung finden viele Tiere wieder Freude an Bewegung und können es auch etwas übertreiben. Durch Überanstrengung der Muskel können die Tiere kurzfristig wieder steif gehen.

Es ist deshalb zu empfehlen das Tier in den ersten zwei Wochen nach der Implantation nur an der Leine zu führen.

Eine Goldimplantation steht keinerlei künftigen diagnostischen Schritten, wie Röntgen, CT, MRI oder Therapien, wie zum Beispiel einem künstlichen Hüftgelenk im Weg.

Verhaltensprobleme kommen bei Hunden und Katzen häufig vor und können zu Frustration, einer Schwächung der Mensch-Tier-Beziehung und sogar zur Minderungen der Lebensqualität von Tier und Besitzer führen. Studien haben gezeigt, dass Verhaltensprobleme auch einer der Hauptgründe sind, wieso Tiere in ein Tierheim kommen.

Häufige Verhaltensprobleme bei  Hunden und Katzen sind zum Beispiel:

  • Ängste und Phobien
  • Aggression (gegenüber Menschen oder anderen Tieren)
  • Unsauberkeit, Urinmarkieren
  • Zwangsstörungen (zwanghafte, sich immer wiederholende Bewegungsabläufe)
  • Probleme beim Alleinlassen
  • Erziehungsschwierigkeiten, destruktives Verhalten

Das Wohlergehen Ihres Tieres ist unser oberstes Ziel. Wir bemühen uns, die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Tier zu stärken und die Lebensqualität Ihres Lieblings zu maximieren.  Unser Team berät Sie gerne u. a. in folgenden Situationen:

  • bestehende Verhaltensprobleme – für Besitzer, deren Tiere bereits Verhaltensprobleme zeigen, auch bei „kleinen“ Verhaltensproblemen (hochspringen, grobes Spielen, Kratzen,…)
  • Veränderungen im Haushalt, Familie etc. – Ein Familienzuwachs, ein neues Tier oder ein Wohnungswechsel ist nicht nur für uns ein besonderes Ereignis, sondern auch für Ihr Tier.  Stehen Veränderungen an, zögern Sie nicht um Ihr Tier auf das bevorstehende Ereignis bestmöglich vorzubereiten.
  • zum ersten Mal Tierbesitzer – Überlegt man sich bereits im Vorfeld, welches Tier zu einem passt, können viele Probleme im Vorhinein vermieden werden. Das richtige Tier zu finden hängt von vielen Faktoren (Lebensstil, Wohnsituation, Familiengröße, Freizeit,...) und den eigenen Vorlieben ab. Wir unterstützen Sie bei der Wahl der Tierart, Rasse und des Temperaments und auch bei der Entscheidung, woher Ihr neuer Liebling kommen soll (Züchter, Tierheim,...).
  • ein neues Tier im Haushalt – um Probleme bereits im Vorfeld zu minimieren
  • Probleme bei der Durchführung von Therapien – Scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren, wenn es zuhause Probleme bei der Verabreichung vom Medikamenten oder der Umsetzung von Therapieplänen  gibt. Wir wissen wie kompliziert die Therapie zu Hause sein kann und stehen Ihnen auch in solchen Situationen zur Seite.

Die Aufarbeitung und Behandlung von Verhaltensproblemen kann sehr komplex und langwierig sein, da viele Gründe nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind und sich eingelernte Verhaltensweise oft nur langsam ändern.

Umso genauer Sie das Problem beschreiben können, umso effektiver kann die Konsultation von statten gehen. Wir bitten Sie daher, sich einen Termin auszumachen und bereits im Vorfeld Gedanken über das bestehende Problem zu machen. Auch Notizen oder eine Art Tagebuch (wann tritt das Verhalten auf, bestimmte Umstände, in welchen Situationen, Veränderungen im Haushalt oder in der Familie etc.) helfen bei der Aufarbeitung des jeweiligen Falles.  

Viele Verhaltensauffälligkeiten haben ihre Ursache auch in medizinischen Problemen (z.B. Aggression aufgrund von Schmerzen, Unsauberkeit aufgrund von Blasenerkrankungen, Verhaltensänderungen bei Scheinträchtigkeit). Eine gründliche klinische Untersuchung und gegebenenfalls weiterführende Untersuchungen (z.B. Harnuntersuchung) sind daher als erstes notwendig, um gesundheitliche Probleme als Ursache auszuschließen.

Vorsorge & Schutz

Wie für den Menschen stellen auch für das Tier die Vorsorgeuntersuchungen die wichtigste Voraussetzung für eine gute Lebensquaität und ein langes Leben dar!

Diese Kontroll- und Vorsorgeuntersuchung ist jedes Jahr durchzuführen, um fehlende Impfungen zu ergänzen und sich des Gesundheitszustands des Tieres zu vergewissern. Mithilfe der individuellen Beobachtungen des Besitzers wird der Vorbericht ergänzt. Das Gewicht und die Flüssigkeitsaufnahme sowie das generelle und spezifische Verhalten des Tiers sind hierbei wichtige Indikatoren. Die klinische Untersuchung umfasst eine genaues Anschauen und Abtasten.

Der Tierarzt nimmt Haut, Fell, Augen, Ohren, Zähne, Lunge und Herz, Bauchraum und die Beinstellung und Orthopädie sorgfältig unter die Lupe und setzt, falls erforderlich, die notwendigen Schritte zur genaueren Untersuchung mittels Blutuntersuchung, Röntgen, Ultraschall und anderen ergänzenden Untersuchungen.

Ab dem Alter von 6-8 Jahren empfiehlt sich beim Hund eine detailliertere Gesundenuntersuchung vornehmen zu lassen, die auch ein genaues Blutbild beinhaltet.

Thema "Impfung"

Impfen – mehr als nur der jährliche „Pieks“

Jeder Tierbesitzer kennt den jährlichen Gang zum Tierarzt um das Tier impfen zu lassen, doch impfen ist weit mehr als nur eine einfache Injektion:

  • Schutz vor gefährlichen Krankheiten
  • Jährlicher Gesundheitscheck beim Tierarzt
  • Schutz für andere Tiere durch verringerte Erregerausscheidung
  • Zurückdrängen von gefährlichen Erregern
  • Die Therapie einer Erkrankung ist belastender und kostenintensiver als die Vorbeugung

Worauf kommt es an?

Eine lückenlose Grundimmunisierung ist die Voraussetzung für einen guten Impfschutz.Somit wird das Immunsystem des Tieres ausreichend stimuliert und eine Erkrankung kann verhindert werden.

Was muss geimpft werden?

Unbedingt zu empfehlen:

  • Katzen: Katzenschnupfen, Katzenseuche (auch bei Wohnungskatzen !)
  • Hund: Hundeseuchen Kombiimpfung : Staupe, Parvo, Hepatitis, Leptospirose, Adeno, PI (Zwingerhusten), Tollwut

Zusätzlich nach Bedarf:

  • Katze: Leukose, Tollwut
  • Hund: Borreliose

Wann soll geimpft werden?

Tiere die noch nie geimpft wurden müssen Grundimmunisiert werden. Das heißt sie brauchen 2 Impfungen im Abstand von 4 Wochen. Die anschließende erste jährliche Wiederholung gehört auch noch zur Grundimmunisierung und ist ausgesprochen wichtig für den lebenslangen Schutz des Tieres.

Anschließend muss eine jährliche Auffrischungsimpfung erfolgen, um einen guten Impfschutz aufrecht zu erhalten.

Der jeweilige Lebensraum und die jeweiligen Lebensumstände  des Tieres sowie der Kontakt mit anderen Tieren sind die Grundlage  einer Anpassung  und Reduktion der Impfintervalle.

Individuelle Impfprogramme erstellen unsere Tierärzte gerne mit Ihnen in einem persönlichen Gespräch.

Die Voraussetzung für eine Impfung ist ein entsprechend gesundes Tier.

In der Pfoten Tierklinik ist es vor jeder Impfung Standard eine entsprechende klinische Untersuchung zu machen:

  • Der Tierarzt nimmt Haut, Fell, Augen, Ohren, Zähne, Lunge, Herz, Bauchraum, die Beinstellung sowie orthopädische Abweichungen sorgfältig unter die Lupe .

Diese Kontrolle und Vorsorgeuntersuchung ist  jedes Jahr empfehlenswert, um fehllende Impfungen zu ergänzen und sich des Gesundheitszusandes des Tieres zu vergewissern.  Unter anderem werden:

  1. mit Hilfe der individuellen Beobachtungen des Besitzers der Vorbericht ergänzt.
  2. auch das Gewicht sowie die Flüssigkeitsaufnahme geprüft - diese sind wichtige Indikatoren.
  3. falls erforderlich  die notwendigen Schritte zu genaueren Untersuchungen mittels Blutuntersuchung, Röntgen, Ultraschall gesetzt und andere ergänzende Untersuchungmethodenen angewendet.

Diese detaillierten Untersuchungen sind bei Hund und Katze ab einem Lebensalter von 8 bis 9 Jahren bereites routinemäßig empfehlenswert!! 

Vorsorgeuntersuchung auf Patellaluxation

Da die Patellaluxation eine angeborene Fehlfunktion des Kniegelenks darstellt und vererblich ist, wird eine Vorsorgeuntersuchung von Zuchthunden angeraten.

In unserer Klinik bieten wir eine standardisierte Vorsorgeuntersuchung auf Patellaluxation bei Hunden an:

Nach Leitlinien des Arbeitskreises für veterinärmedizinische Erbhygiene (AVKE) werden die Hunde in unserer Klinik eingehend orthopädisch untersucht und der Befund wird im ERVIP-Pass dokumentiert.

Zuchthunde sollten das erste Mal mit 1 Jahr untersucht werden. Eine Nachuntersuchung mit 3 Jahren bei Rüden bzw. vor der 3. Deckung bei der Hündin ist empfohlen, weil diese Erkrankung  sich im Laufe des Hundelebens noch ändern kann.

Unser leitender Tierarzt Andreas Kroesen hat den AKVE Fortbildungskurs absolviert und ist damit berechtigt einen ERVIP-Pass auszustellen.

AKVE: Ausbildung und Zulassung zur Befundung von Patellaluxation

Wie für den Menschen stellen auch für das Tier die Vorsorgeuntersuchungen die wichtigste Voraussetzung für eine gute Lebensquaität und ein langes Leben dar!

Anbei finden Sie unsere Angebote und Informationen dazu!

VorsorgeuntersuchungeN

Jede Katze sollte mindestens 1x im Jahr zur Untersuchung kommen (siehe "Jahresuntersuchung mit Impfung").

Besonders ab dem 9. Lebensjahrist es bei Katzen empfehlenswert neben der ausführlichen klinischen Untersuchung  Zusatzuntersuchungen wie Blutuntersuchung, orthopedische Untersuchungen usw. zu machen. 

Es gibt viele Möglichkeiten die Lebensqualität und damit die Lebensdauer günstig zu beeinflussen!!

Ausgesprochen hilfreich ist Erkrankungen der alternden Katze im Frühstadium zu erkennen, denn viele Maßnahmen helfen nur ein Fortschreiten der Erkrankungen zu verlangsamen.

Im Endstadium der Erkrankungen ist dies meist nur mehr sehr eingeschränkt möglich.

1) Wie erkennt man nun, daß Ihre Katze Hilfe braucht?

  1. Gewichtsverlust
  2. Trinkt viel und setzt viel Harn ab (Katze geht öfter zum Wasser um zu trinken, Katzenklo deutlich mehr Harnklumpen)
  3. Wird schlechter mit Veränderungen in ihrer Umgebung fertig  ( Urlaub der Hauptbezugsperson)
  4. Schreit vermehrt
  5. Schwierigkeiten beim Treppensteigen
  6. Ist manchmal etwas steif
  7. Ist weniger agil als früher
  8. Schreit wenn sie hochgenommen wird
  9. Verbringt weniger Zeit  mit Fell und Haarpflege
  10. Spielt weniger
  11. Wechselnde Unsauberkeit
  12. Erscheint vergesslich
  13. Erscheint vergesslich
  14. Haarkleid stumpf und ungepflegt

2) Checkliste:

Wir haben uns um eine Checkliste bemüht, die wir Sie ersuchen - von Ihnen ausgedruckt und ausgefüllt - zur Untersuchung Ihres Tieres mitzunehmen. Diese hilft uns allen möglichst genau die Probleme anzupeilen !!

"Checkliste" drucken

3) Untersuchungsmethoden die weiterhelfen:

Wichtig sind Aufzeichnungen des Gewichtsverlaufes des Tieres über die Zeit ! 

Orthopädische Untersuchungen:

  • Viele Katzen haben Erkrankungen der Wirbelsäule und sind damit häufig chronische Schmerzpatienten.

Umfangreiche geriatrische Blutuntersuchung:

  • Die schlechten Nierenwerte sind sehr häufig die Ursache für vermehrtes Trinken und damit vermehrten Harnabsatz.

Erkennung von Schilddrüsenerkrankungen.

  • Kreislauf und Herzuntersuchung:
    • Herzuntersuchung in unserer Praxis umfassen-
      • die Ultraschalluntersuchung
      • ein Röntgen
      • das  EKG
      • sowie eine Blutdruckmessung

Auch wenn wir leider die Jahre nicht zurückdrehen können, so ist mit Hilfe z.B. einer gezielten Futterumstellung und dem Einsatz diverser Medikamente ein Fortschreiten der Erkrankungen zu verlangsamen.

Metabolische Erkrankungen wie die Schilddrüsenüberfunktion lassen sich aber entsprechend korrigieren.

Oft ist dieses Gesundheitsmanagement auch eine erste Maßnahme gegen diverse Verhaltensstörungen wie zum Beispiel die Unsauberkeit in der Wohnung.

Wir möchten Sie gerne bei der Optimierung der Lebensqualität ihres Stubentigers unterstützen!

Ab wann ist mein Hund alt?

bei kleinen Hunden (Endgewicht  1-10kg): älter als 8 Jahre
bei mittelgroßen Hunden (Endgewicht 10-25kg): älter als 7 Jahre
bei großen Hunden (Endgewicht  25-45kg): älter als 5 Jahre
bei sehr großen Hunden (Endgewicht > 45kg): älter als 18/24 Monate

Wie macht sich das Alter bei meinem Hund bemerkbar?

Das Altern ist wie auch beim Menschen  ein schleichender Prozess, der Veränderungen erst nach und nach preisgibt. So lässt schön langsam der Geruchssinn nach, womit sich auch das Fressverhalten verändert, ein überdachtes Gewichtsmonitoring kann hierbei sehr hilfreich sein. Alterungsprozesse der Gelenke erschweren den Tieren die Bewegung, das Haarkleid verliert den Glanz, das Infektionsrisiko nimmt zu, da die Immunabwehr im Alter auch schwacher wird.

Ganz wesentliche Organsysteme denen man im Alter viel Aufmerksamkeit zukommen lassen sollte sind Herz, Leber, Niere und Milz. Besonders das Herz lässt im Laufe eines Hundelebens nach, so kann sich eine beginnende Herzerkrankung ohne Behandlung schnell zu einem Gesundheitsrisiko entwickeln.

Ein ganz wichtiger Bereich in Bezug auf Vorsorge ist natürlich auch  der Bewegungsapparat. In diesem Zusammenhang sollte man schon frühzeitig damit beginnen die Gelenksgesundheit durch spezielle Präparate aufrecht zu erhalten. Wir beraten Sie gerne zu diesem doch sehr umfangreichen Thema.

Um all diesen Erscheinungen Entgegenzuwirken bieten sich zahlreiche Untersuchungsmöglichkeiten, die wir Ihnen in unserer Klinik zukommen lassen können:

  • Herzuntersuchung: Ultraschall, Röntgen, EKG (an die  Bedürfnissen des jeweiligen Patienten angepasst)
  • Blutanalysen, Harnuntersuchung
  • Röntgenaufnahmen des Bewegungsapparates
  • laufende Gewichtskontrollen

Eine Vorsorgeuntersuchung bringt besonders  dann zufriedenstellende Ergebnisse, wenn man schon vor den Auftreten der einzelnen Symptome damit beginnt. Haben sich Beschwerden erst mal manifestiert ist es immer mit einem mehr an Aufwand verbunden diese wieder zu lindern.

Wir vereinbaren  mit Ihnen gerne  einen Termin um ein  umfassendes geriatrisches Vorsorgepaket  zu schnüren um  Ihren Liebling auf „Herz und Nieren“ zu prüfen!