Impfung bei KaninchenImpfung bei Kaninchen

So wie bei Hund und Katze gibt es eigene Infektionserkrankungen beim Kaninchen.

Auch in Österreich besteht die Möglichkeit einer Impfung. Kaninchen können gegen zwei gefährliche Infektionskrankheiten geimpft werden.

Rabit Hemorrhagic Disease (RHD, Chinaseuche):

ist eine sehr rasch verlaufende Krankheit. Durch Austritt von Blut aus den Blutgefäßen kommt es zu inneren Blutungen. Da die Krankheit so schnell verläuft kommt oft jede Hilfe zu spät. Häufig versterben betroffene Kaninchen ohne Voranzeichen. Manchmal kann man jedoch Symptome wie eine zu schnelle Atmung (wegen einer Lungenblutung), blutigen Nasenausfluss oder einen blutigen Urin beobachten. Eine Heilung ist leider noch nicht möglich.

RHD wird durch einen Virus verursacht und kann durch direkten Kontakt zu infizierten Kaninchen, aber auch durch kontaminiertes Grünfutter und Insektenstiche übertragen werden, deshalb können auch Kaninchen ohne Zugang zu einem Garten infiziert werden.

Myxomatose:

Es sind zwei Verlaufsformen bekannt:

Am häufigsten kommt es zu ödematösen Schwellungen (Ansammlung von Flüssigkeit in der Haut) an Augen, Ohren, Nase und an den äußeren Genitalien. Auch an den Pfoten können Ödeme auftreten. Diese Schwellungen fühlen sich teigig weich an und sind leicht einzudrücken. Wenn sich diese Schwellungen auf den Kehlgangsbereich ausweiten kommt es auch zu Schluck- und Atembeschwerden.

Bei der zweiten etwas selteneren Form bilden sich knotige Verdickungen der Haut und Unterhaut an

Deshalb raten wir Ihnen Ihr Kaninchen impfen zu lassen um diesen Krankheiten vorzubeugen. Einen Termin können Sie jederzeit zu den Öffnungszeiten persönlich in unserer Tierklinik vereinbaren.

Wir freuen uns auf Ihren Liebling und Sie!